in weiteren Rollen: Jörg Pohl (Konstantin), Jean-Luc Bubert
(August), Nadja Bobyleva (Marit), Oliver Bröcker (Mario), Tanja Bißling
(Sibille), Heike Thiem-Schneider (Mutter) u.a.
Für Konstantin (Jörg Pohl) beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus
ein neues Leben! Und genau in dieses neue Leben, mit all seinen
Freiheiten und Verlockungen, will ihn sein älterer Bruder August
(Jean-Luc Bubert) einführen. Der nächtliche Einbruch in ein Hallenbad
ist dabei noch das harmloseste, was die beiden anstellen. Nach der
Realisierung ihres neusten Plans, der zu einem Verkehrschaos in Bochum
führt, werden die Brüder von der Polizei gesucht und stürzen sich Hals
über Kopf in eine Flucht ohne Ziel. Doch anstatt sich in den kommenden
Tagen mit ihrer ausweglosen Situation auseinanderzusetzen, sucht August
die Ablenkung zwischen Partys, Frauen und Alkohol. Gemeinsam mit ihren
"neuen Freunden" planen sie weitere subversive Aktionen. Doch bei
Konstantin ist die anfängliche Euphorie schon längst geschwunden. Die
Stimmung zwischen den Brüdern spitzt sich zu.
…
Susanne Bormann im Film
Konstantin hat mit seinem Bruder August die Ampeln in Bochum schwarz angemalt.
Das gewünschte Ergebnis der Spaßaktion: Am nächsten Morgen geht in Bochum nichts
mehr. Was sie - reichlich naiv- nicht bedacht hatten: Dass der Polizei
die Aktion weniger gefallen würde.
Nachdem ihnen Freunde erklären, dass sie dafür ins Gefängnis kommen könnten,
beschließen sie in den "Untergrund" zu gehen. Konstantin hat über seine neue
Freundin Marit erfahren, dass die Wohnung ihrer Eltern in Hannover leersteht.
Das ist die Gelegenheit. Reinkommen ist für die werdenden Illegalen kein
wirkliches Problem.
Nicht geplant war, dass die eine Etage höher wohnende Hanna gelegentlich nach
der Wohnung sieht. Hanna ist zwar etwas verwundert, zum Glück aber recht unkompliziert.

Über
Hanna lernen Konstantin und August neue Freunde kennen. Anders als die beiden
Brüder haben die für ihre Aktionen sogar den Anflug einer - wenn auch reichlich verschwommenen -
Motivation.

August
findet schnell Gefallen an Hanna...

...was
deren Freund Mario nicht ganz versteht. Noch weniger Hannas Erklärung, dass
er eigentlich weniger ihr "richtiger Freund", sondern eher eine Art "Sex-Kumpel" sei.

Hanna
"arbeitet" mit Konstantin und August an den nächsten Aktionen.

August
ist - zusammen mit seiner neuen Freundin Hanna - in seinem Element. Konstantin dagegen fühlt sich als
gesuchter Terrorist immer weniger wohl. Inzwischen wirkt auch Augusts häufige Empfehlung,
"locker zu werden", nicht mehr recht.

Die
nächste Aktion: August "schießt" mit Farbe (abwaschbar) auf vorüberfahrende Autos...

...während
Hanna passende Flugblätter von der Brücke wirft.
Konstantin dagegen hat nun genug von den Streichen. Nicht ganz unschuldig daran ist
seine Freundin Marit, die ihm aufzugeben empfiehlt. Allerdings:
Sich der Polizei zu stellen, wäre Verrat an seinem Bruder.
Mit Klick gibt es jeweils eine hochaufgelöste Version (2-4
MB).
Bildmaterial: © Mit herzlichem Dank vom Produzenten
aquafilm.
Presse
"Nichts geht mehr" ist inzwischen erfolgreich auf mehreren Festivals gelaufen:
Hofer Filmtage, Hof, Oktober 07
Filmz, Mainz, Dezember 07: Mainzer Rad für den Besten Langfilm
Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Saarbrücken, Januar 08: Jörg Pohl (Konstantin)
bester Nachwuchsdarsteller
Der Film ist sowohl dort als auch bei ersten Kritiken zum Kinostart gut
angekommen. Hier einige Meinungen:
Rezensionen von
Pit Fiedler
und von Klaus Kranewitter
aus der Frankenpost anlässlich der
Aufführung bei den Hofer Filmtagen (Vielen Dank an
die Frankenpost für die Genehmigung.)
Kino-Zeit.de schreibt: "Überhaupt ist Nichts geht mehr eine Art
Leistungsschau junger aufstrebender Darsteller – neben dem mit dem
Max-Ophüls-Preis ausgezeichneten Jörg Pohl agieren auch Jean-Luc Bubert, Nadja
Bobyleva und Susanne Bormann stimmig und sympathisch."
Programmkino.de
meint: "Der Film weckt Erinnerungen an „Die fetten Jahre sind vorbei“ und
gefällt nicht zuletzt durch seine unverbrauchte Besetzung."
In
Schnitt.de heißt es: "und wie
sie hier als Resultat einer klassischen Hängeraktion, also dem pubertären
Vertreiben unvermeidlicher Zeit, zu Rebellen gestempelt werden, löst Florian
Mischa Böder filmisch ganz wunderbar."
Allerdings gibt es auch andere Meinungen. So schreibt
critic.de: "Der Film bleibt letztlich so inhaltsleer und bedeutungslos wie
die Aktionen der AKP."
Seitentitelbild:
© aquafilm
Willkommen
Aktuelles
Archiv
Biografie
Studiofotos
Spielfilm
Fernsehen
Theater
Kalender
Newsletter
Impressum