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Raus aus der Haut (1997)
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Torsten Schulz, Andreas Dresen
Susanne Bormann als: Anna (Hauptrolle)
In weiteren wichtigen Rollen: Fabian Busch (Marcus), Otto Mellies (Direktor Rottmann), Christel Peters (Oma), Matthias Walter (Randy)
IMDB OFDb filmportal.de Fan-Seite Presseheft (rbb)
Der Film ist als DVD in der Clubfilmothek der KJF erhältlich.
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| Große Version (640 x 480), 16 MB | Kleine Version (316 x 210) 5 MB |
Anna
liebt Randy. Randy hat die Schule geschmissen, spielt jetzt in der Rockband
"Feuersbrunst" und ist auch sonst ein cooler Typ.
Marcus ist
schon zwei Jahre hinter Anna her - gegen Randy hat der eher zurückhaltende Junge
aber einfach keine Chance. Als Anna ein Bild von Andreas Baader und Gudrun
Ensslin in die Schule mitbringt, möchte er Anna imponieren,
legt das Bild unter den Projektor - und wird prompt von Direktor Rottmann
erwischt.
Anna
bringt gerade mit Randy ihre gallenkranke Oma ins Krankenhaus,
als die Nachricht von
der Schleyer-Entführung im Radio kommt. Randys Scherz, dass Rottmann sicher
auch ein gutes
Entführungsopfer wäre, bringt sie auf eine
Idee: Wenn man Rottmann ein paar Tage "aus dem Verkehr ziehen" würde, würde die
Studienbewerbungen wohl oder übel der Stellvertreter entscheiden müssen - der von
der Sache mit dem RAF-Bild bisher nichts weiß.
Gemeinsam
mit Marcus reift in ihr ein Plan: Rottmann soll gekidnappt werden. Was die RAF kann,
das können wir auch. Zwar ist Marcus zunächst skeptisch, aber das ist DIE Gelegenheit, Anna endlich zu zeigen, was in ihm
steckt.
Die
Schlüssel zu Rottmanns Wohnung, wo die Schüler die Beurteilungen vermuten. Die
liegen zwar in Rottmanns Tasche und sind mit ihm mitgewandert; dafür findet sich
in der Wohnung aber eine andere Überraschung: Liebesbriefe an Genossen Rottmann
aus einem Briefwechsel mit seiner Freundin, die vor Jahren in den Westen
gegangen ist.
Ganz so professionell
wie die RAF sind die Entführer allerdings nicht. Rottmann entgeht nur knapp
einer Herzattacke: Ihm fehlen seine Medikamente. Dass er gelegentlich auf Toilette
muss, haben sie auch nicht bedacht. Vor
allem aber ist er - anders als Schleyer - völlig unkooperativ und
verweigert sogar das Essen. 
Noch
prekärer wird die Situation, als Annas Oma vorzeitig aus der Klinik entlassen wird.
Lange bleibt
der pfiffigen älteren Dame nicht verborgen, dass da etwas in ihrer Wohnung nicht
stimmt. Als ihre Katze Cleopatra sie in den Keller lockt, gibt es ein böses Erwachen. Was um alle Welt sucht der gefesselte Mann
da unten? Nun
sind Anna und Marcus eine Erklärung schuldig.



Presse
Der Film fand mit seiner lockeren Behandlung einiger durchaus realer Probleme der DDR-Zeit und mit seiner differenzierten Gestaltung der Rollen seinerzeit eine sehr positive Resonanz und ist bis heute sehr beliebt. Einige Pressestimmen sind noch online:
Der Drehbuchautor Torsten Schulz, der zusammen mit Andreas Dresen das Drehbuch verfasst hat, hat einige Pressemeinungen auf seiner Website zusammengestellt.
Bei der KJF, die die DVD vertreibt, gibt es Ausschnitte aus Rezensionen des Tagesspiegels und der Funkkorrespondenz.
Eine gute eigene Kritik hat Kino.de: "Hinterm Ohr kratzt sich bisweilen auch der Regisseur, wenn er elegante Übergänge vom Krimi zur Groteske und zurück ins Melodram sucht und dabei manchmal haarscharf die Klamotte streift."
Seitentitelbild: Mit freundlicher Genehmigung der KJF.
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