Drehbuch: Anika Decker, Detlev Buck
Darsteller: Matthias Schweighöfer (Alex), Alexandra Maria Lara (Sarah), Jürgen Honk (Detlev Buck), Maximilian Brückner (Basti Honk), Denis Moschitto (Jan), Max von Thun (Thomas), Jörg / Hitler (Max Giermann), Annegret (Sunnyi Melles), Maike (Susanne Bormann) u.a.
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Exklusiver 90 s-Filmausschnitt beim Portal des Senders Sixx mir einem kleinen Auftritt von Susanne Bormann (zum Szenenbild unten).
Inhalt
Ein Job ist ein Job, sagt sich der erfolglose Theaterschauspieler Alexander (MATTHIAS SCHWEIGHÖFER), verwandelt sich in „Alexandra“, schlägt alle Konkurrentinnen aus dem Feld und ergattert tatsächlich eine Frauenrolle in einem großen Hollywoodfilm! Aber kann er in Pumps und ausgestopftem BH auf Dauer überzeugen? Mehr als ihm lieb ist! Sein Kollege (MAX GIERMANN) beginnt ihn zu begrabschen, auch der genialische Regisseur (JOACHIM MEYERHOFF) findet ihn unwiderstehlich, Alex’ Ex-Freundin (SUSANNE BORMANN) flippt aus und seine ruppigen Brüder (DETLEV BUCK, MAXIMILIAN BRÜCKNER) und deren durchgeknallter Kumpel (DENIS MOSCHITTO) mischen das Filmset auf. Alex würde seine falschen Locken am liebsten an den Nagel hängen, wenn es nicht längst zu spät wäre – er hat sich unsterblich in seine Partnerin verliebt: Superstar Sarah Voss (ALEXANDRA MARIA LARA). Ist Alex Frau genug, um seinen Mann zu stehen? (Universal Pictures International)
Ein Job ist ein Job, sagt sich der erfolglose Theaterschauspieler Alexander (MATTHIAS SCHWEIGHÖFER), verwandelt sich in „Alexandra“, schlägt alle Konkurrentinnen aus dem Feld und ergattert tatsächlich eine Frauenrolle in einem großen Hollywoodfilm! Aber kann er in Pumps und ausgestopftem BH auf Dauer überzeugen? Mehr als ihm lieb ist! Sein Kollege (MAX GIERMANN) beginnt ihn zu begrabschen, auch der genialische Regisseur (JOACHIM MEYERHOFF) findet ihn unwiderstehlich, Alex’ Ex-Freundin (SUSANNE BORMANN) flippt aus und seine ruppigen Brüder (DETLEV BUCK, MAXIMILIAN BRÜCKNER) und deren durchgeknallter Kumpel (DENIS MOSCHITTO) mischen das Filmset auf. Alex würde seine falschen Locken am liebsten an den Nagel hängen, wenn es nicht längst zu spät wäre – er hat sich unsterblich in seine Partnerin verliebt: Superstar Sarah Voss (ALEXANDRA MARIA LARA). Ist Alex Frau genug, um seinen Mann zu stehen? (Universal Pictures International)
Szenen aus Rubbeldiekatz
Das ist Sarah Voss. Sarah ist
Schauspielerin und wohnt - natürlich - in Hollywood. Sarah ist
erfolgreich, reich, aber nicht immer glücklich. Denn auch
Hollywoodstars erleben Enttäuschungen. So wie jetzt, als der
Dreh einmal eher zu Ende ist.
Und der Freund sich bei der Heimkehr mit einer Anderen vergnügt.
Und der Hund rechtzeitig zu bellen vergisst.
Alex Honk (Matthias Schweighöfer), Dennis Moschitto (Jan), Jürgen (Detlev Buck) und Basti (Maximilian Brückner) Foto: Anne Wilk/Universal Pictures Germany
Vorn im Karopullover, das ist
Alex Honk. Alex ist ebenfalls
Schauspieler, allerdings eher weniger erfolgreich und schon gar
nicht reich, aber dafür meist ganz glücklich. Neben ihm: Sein
Freund Jan und seine beiden Brüder Jürgen
und Basti. Alex begeistert am Stadttheater
ein eher reiferes Publikum in Stücken wie "Charley's Tante". Mit
den Bildern, auf denen er besagte Tante mimt, wirbt er auf seiner
Website um neue Rollen. Mit Erfolg: Alex
bekommt ein Angebot. In einer Hollywoodproduktion. Als BDM-Führerin.
Alex Honk (Matthias Schweighöfer) und Jürgen (Detlev Buck)
Foto: Anne Wilk/Universal Pictures Germany
Da kommen Alex dann doch Zweifel. Er als Frau im Film? Sein Bruder und Manager Basti hat da weit
weniger Bedenken, zumal die Gage dringend benötigt wird. Also
legt Basti gleich selbst mit Hand an, und so wird aus Alex Alexandra.
Und sieht sie - unten - nicht blendend aus? Also meldet sie sich beim Vorsprechen an
und ihr
"typisch deutsches Aussehen" verschafft ihr die Rolle.
Sarah Voss (Alexandra Maria Lara) und Alex Honk (Matthias Schweighöfer) Foto: Anne Wilk/Universal Pictures Germany
Das muss gefeiert werden! Und Feiern können die Honks. Gegrillt
wird im Freien. Als Alex mal eben muss, macht er zufällig die Bekanntschaft von
Sarah. Wie es sich ergibt, nimmt sie ihn mit auf ihr Hotel -
und so (links) sah es dann am nächsten Morgen aus. Was Alex da
noch nicht wissen konnte: Sarah ist der Star des Films, für den er
gerade als eine "Sie" gecastet wurde.
Bei der Leseprobe gibt es eine weitere Überraschung:
Alex schlägt nassforsch einige Änderungen vor - und fliegt erst einmal raus. Doch da hat
der Regisseur die
Rechnung ohne seinen Star gemacht. Sarah ist von Alex' Vorschlägen
hell begeistert. Schwupp ist Alex wieder drin, ja es kommt noch
besser, seine Rolle wird zur zweiten weiblichen Hauptrolle als
BDM-Mädel Maria ausgebaut, das sich in die Jüdin Rahel verliebt.
Nun bekommt Alex doch zitternde Knie. 2
Drehtage als Frau mag ja gehen - aber 20?
Einerseits. Andererseits: 20 Tage mit Sarah...
Alex Honk (Matthias Schweighöfer) Sarah Voss (Alexandra Maria Lara) Foto: Anne Wilk/Universal Pictures Germany
Alex macht seine Sache durchaus gut.
Außer ein paar
heikle Situationen in der Umkleide gibt es kein Problem.
Zudem verstehen sich die beiden
Hauptdarsteller-"Kolleginnen" immer besser. So bittet
Sarah ihn, pardon sie, beim
Junggesellinnenabschied ihrer Schwester in Hamburg dabei zu
sein. Dort können sie auch von Frau zu Frau einmal offen miteinander reden. Sarah
berichtet ihr die Enttäuschung mit ihrem Freund, und Alex(andra)
rät
Sarah, sich wieder für eine neue
Liebe zu öffnen. Leider fasst die das allzu wörtlich auf und
verbringt gleich den Rest der Nacht mit Schauspielerkollege Thomas.
Sarah Voss (Alexandra Maria Lara), Thomas (Max von Thun), Hitlerdarsteller Jörg (May Giermann) und Alex Honk (Matthias Schweighöfer) Foto: Anne Wilk/Universal Pictures Germany
Als Sarah "Alexandra" am nächsten Morgen
davon berichtet, versteht sie die Welt nicht mehr: Alexandra findet das
alles gar nicht lustig und beginnt gar mit Thomas zu streiten.
Sarah will die Sache freundschaftlich klären und verabredet sich
für den Abend mit Thomas, Alexandra und Kollegen Jörg, der im Film den "Führer"
gibt..
Da hat Alex gleich mehrere Probleme am Hals. Zum einen hat der
"Führer" mehr als nur kollegiale Gefühlte für ihn und beginnt
mit ihm ziemlich unzweideutig zu flirten. Zum anderen taucht seine Ex-Freundin Maike auf, die außer sich ist, als
sie sieht, was hier gespielt wird. Alex kann mit List und Tücke
gerade noch verhindern, dass die Sache auffliegt.
Doch es kommt wie es kommen musste. In einer Drehpause entdeckt
Thomas in der Umkleide, wer sich hinter "Alexandra" verbirgt. Als Sarah
dazukommt, ist sie fassungslos. Das soll ihre beste
Freundin gewesen sein? Ohne ein weiteres Wort jettet sie nach
Hollywood zurück.
Die bloßgestellten Produzenten zwingen Alex, einen - durchaus auskömmlichen - Stillschweigevertrag zu unterschreiben, und das war's dann wohl: Hollywood ade, Kino ade - und Sarah ade.
Oder hat Alex doch noch eine zweite Chance verdient?
Die bloßgestellten Produzenten zwingen Alex, einen - durchaus auskömmlichen - Stillschweigevertrag zu unterschreiben, und das war's dann wohl: Hollywood ade, Kino ade - und Sarah ade.
Oder hat Alex doch noch eine zweite Chance verdient?
Presse
In zahlreichen Kritiken hat Rubbeldiekatz durchaus gefallen:Eine der ersten Kritiken kam von Börn Becher in Filmstarts.det:
Detlev Buck bestätigt einmal mehr, dass er im Moment einer der besten deutschen Regisseure ist. Auch wenn einiges in „Rubbeldiekatz" nicht funktioniert und etwa die Film-im-Film-Nabelschau eher platt bleibt, bereitet die turbulent-chaotische Komödie doch sehr viel Vergnügen.
Dieter Oßwald Stern meint in einer Rezension bei Programmkino.de:
Regisseur Detlev Buck ("Männerpension") beschert mit seiner neuemödie "Rubbeldiekatz" ein kurzweiliges Kino-Ereignis: geniale Einfälle, auch ein paar Flachwitze, doch oft ist man einfach nur zu Tränen gerührt ob der Unbeholfenheit von Alex....Schweighöfer mit Pumps und Lippenstift ist absolut umwerfend. Für Buck-Fans gibt es ausreichend lakonisches Potenzial, von der Tarantino-Persiflage bis zur gelungenen Hitler-im-Film-Parodie von „Switch“-Star Max Giermann.
Peter Osteried zieht in einer sehr ausführlichen Besprechung in Gamona folgendes Fanzit:
Die Geschichte ist nicht besonders neu, aber die Umsetzung ist, was zählt. Detlev Buck hat mit „Rubbeldiekatz“ nicht nur eine schöne romantische Komödie abgeliefert, sondern setzt auf herrlich abgedrehten Humor, der sich schon daraus ergibt, dass als Film-im-Film ein merkwürdiges Nazi-Drama gedreht wird.
Bianca Pringer meint sogar in Cinefacts:
Deutsche Komödien sind ja schon länger erfolgreich dabei, ihren Ruf zu verbessern. Aber Detlev Bucks „Rubbeldiekatz“ setzt noch einmal neue Maßstäbe, so spritzig, vielseitig und zeitgemäß wie sich dieser Kinospaß präsentiert.
Allerdings gibt es auch ernstzunehmende kritische Meinungen. Wolfram Hannemann kritisiert in einer (in den Stuttgarter Nachrichten abgedruckten) Rezension seines Filmblogs:
RUBBELDIEKATZ ist Detlev Bucks Antwort auf den Klassiker TOOTSIE. Leider dauert die ganze Angelegenheit gefühlte viereinhalb Stunden! Buck lässt leider viele Gelegenheiten aus, seinen Film zu einem Abschluss zu bringen... Zu dem verfehlten Timing gesellen sich auch noch einige Sequenzen, die im Film eigentlich gar nichts zu suchen haben und den Verdacht aufkommen lassen, dass der Regisseur hier nur mal etwas ausprobieren wollte.
Reiner Gansere meint in der Süddeutschen Zeitung gar:
Erstaunlich, dass Buck diesem an Situationskomik überreichen Stoff keinerlei originelle Wendungen geben kann. Lieblos hakt er die Standards ab, und Schweighöfer überzeugt als aufgebrezelte Blondine nur optisch - schauspielerisch springt kein Funke über.










